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Internationale
Klassikstars

Donnerstag, 21. Juli 2022, 20:00 h

Alte Synagoge

In diesem Konzert beleuchten wir die Freundschaft der beiden Komponistinnen Clara Schumann und Fanny Hensel. Auch Johannes Brahms kommt mit seinem Meisterwerk, dem Klarinettentrio op. 114 zu Wort.

 

Fanny Hensel: Klaviertrio op. 11

 

Johannes Brahms: Klarinettentrio op. 114

 

Hélène Maréchaux, Violine; Kajana Pačko, Violoncello; Sonia Achkar, Klavier; Raphaël Schenkel, Klarinette

 

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Hélène
Maréchaux

 

Hélène war immer viel unterwegs. England fasziniert sie. Dort nimmt sie mit dem Kammermusik-Ensemble Mimosa Ensemble an zahlreichen Projekten teil. An der Guildhall School of Music and Drama ist sie die Schülerin von David Takeno.

 

Nach einigen Jahren, die sie am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris in der Klasse von Régis Pasquier verbringt, geht sie nach Deutschland, wo sie das Syphonieorchester des Bayerischen Rundfunks entdeckt. Dort spielt sie vier Jahre. Parallel dazu ist sie im kammermusikalischen Bereich sehr aktiv. In dieser Zeit wird sie auch von der Stiftung Yehudi Menuhin Live Music Now unterstützt.

 

Von der Kammermusik begeistert schließt sie sich dem Münchner Kammerorchester an. Dort entdeckt sie eine neue Art des Zusammenspiels und hat die Möglichkeit mit berühmten Gästen /Solisten zu spielen. Jetzt lebt sie in Frankreich, ist aber weiterhin viel unterwegs, unter anderem mit dem Mahler Chamber Orchestra, den Barockensembles Hofkappelle München und Arcangelo, das orchestre philharmonique de Radio France und mit Les Dissonances. Im Theater von Augsburg tritt sie regelmäßig als Solistin auf.

 

Sie ist Mitglied des Kammermusik Ensembles I gardini und des Ensembles Déluge, mit dem sie bei der Erstaufnahme der gesamten Kammermusik für Streicher und Klavier von Camille Saint-Saens mitwirkte .

 

Mit ihrer Freundin Pauline Bartissol ist sie die Gründerin des Ensemble „Pollen“ für eine Reise in der Zeit und in dem Weltraum.

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Kajana
Pačko

Die kroatische Cellistin, Kajana Pako, ist in den wichtigsten Konzertsälen Europas, wie Konzerthaus Berlin und die Philharmonie in Berlin, aufgetreten schon während ihres Studiums an der HfM “Hanns Eisler” und an der Universität “Mozarteum” bei den renommierten Cello-Professoren, Frans Helmerson und Clemens Hagen. Die vielseitige Musikerin ist auf vielen Ebenen aktiv und präsent: regelmäßige solistische und kammermusikalische Auftritte, pädagogische Arbeit an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn-Bartholdy" in Leipzig (seit 2015), künstlerische Leiterin des internationalen Festivals für klassische Musik "ZAGREBplus" in Zagreb, Zusammenarbeit mit jungen Komponisten und Uraufführung der ihr gewidmeten neuen Kompositionen für Cello solo und Mitwirkung bei Projekten des Mahler Chamber Orchesters und des Gewandhaus Orchesters.
 

Als Solistin hat sie mit dem Cappella Academica Orchester, Kroatischen Rundfunkorchester, Zagreber Solisten Ensemble, Dubrovnik Symphonie Orchester u.a. gespielt.
 

Kajana Pako wurde mehrfach mit ersten Preisen an Nationalen und Internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Sie war kroatische Gewinnerin der “Eurovision competition for young classical musicians” in 2004 und hat Kroatien bei dem Europäischen Wettbewerb in Luzern vertreten. Kajana gewann den Boris Pergamenschikow Preis für Kammermusik in Berlin im 2013 (Trio Korngold).
 

Sie gastierte bei den Festivals wie George Enescu Festival, Musique en Cote Basque (Frankreich), Homburger Kammermusiktage, Salzburger Kammermusik Festival und Dubrovnik Sommerfestspielen (Kroatien). Wichtige musikalische Impulse erhielt sie auch bei den Meisterkursen (Kronberg Academy, Pablo Casals Festival, IMS Prussia Cove) von Mitgliedern des Hagen Quartetts, David Geringas, Menahem Pressler und Gary Hoffman.
 

Kajana Pako ist bereits mit zwei CD Aufnahmen zusammen mit dem Pianisten Danijel Detoni mit Werken für Cello und Klavier bei kroatischen und belgischen Labels (Croatia Records und Le Chant de Linos) auf dem Markt vertreten. Kajana Pako spielt auf einem "l'école de Pique" Violoncello, gebaut in Paris gegen 1800.

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Sonja
Achkar

Von „Sternstunden pianistischer Kunst” berichtet Die Rheinpfalz „einer Symbiose aus müheloser Virtuosität und herausragender Musikalität”.

 

Weitere Pressestimmen attestieren der jungen auf-strebenden Pianistin Sonia Achkar einen ausgeprägten Sinn für klangliche Ästhetik sowie eine hochkultivierte Anschlagsfinesse” Von Publikum und Presse gleichermaßen gepriesen für ihre feinsinnigen Interpretationen gepaart mit einer farbenreichen Ausdruckspalette, konzertierte die Pianistin Sonia Achkar in Sälen wie dem Mannheimer Rosengarten, Stuttgarter Liederhalle, Gewandhaus zu Leipzig, Philharmonie Ludwigshafen, Beethovenhalle Bonn, Semperoper Dresden, National Center for Performing Arts Beijing (China), Shanghai City Theater und His Majesty’s Theater Perth (Australien).

 

Ausgezeichnet beim Deutschen Musikwettbewerb, markierte die mehrfache Teilnahme an der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler den Beginn ihrer regen Konzerttätigkeit. Als Solistin und versierte Kammermusik-partnerin wurde sie zu Festivals in Europa, USA, Kanada und Asien eingeladen, darunter das Schleswig Holstein Musik Festival, Bachfest Leipzig, Kurt Weill Fest Des-sau, Schwetzinger Festspiele, Carl Orff Festspiele, Kammermusikfest der Deutschen Stiftung Musikleben auf der MS Europa, Thy Chamber Music Festival (Dänemark), Toronto Summer Music Festival (Kanada), Val Tidone Music Festival (Italien), Festival de Música de Cámara León (Spanien) und Nancyphonies (Frankreich).

 

Die junge Steinway Künstlerin ist Gewinnerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe wie dem Val Tidone International Music Competition und wurde durch eine Vielzahl von Stiftungen wie dem Deutschen Musikrat, der Deutschen Stiftung Musik-leben, der Rhein-Neckar-Stiftung, der Pitzer-Stiftung, den PE-Förderungen, der Rotary International Foundation und der Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt. 2017 wurde ihr der Solisten-Preis der Mannheimer Mozartgesellschaft im Rahmen eines Konzerts mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester verliehen.

 

Die facettenreiche Künstlerin widmet sich mit großer Hingabe der Kammermusik und ist eine vielfältig gefragte Ensemblepartnerin. Pianisten-Legende Menahem Pressler schrieb über sie: „Sonia Achkar ist eine ausgezeichnete Pianistin und eine hervorragende, hoch-gradig feinfühlige Musikerin. Sie ist dazu eine exzellente und einfühlsame Kammermusikpartnerin, ganz so wie Streicher sie lieben." 2017 gründete sie zusammen mit ihren langjährigen Kammermusikpartnern Jonathan Weigle (Violoncello) und Julius Bekesch (Violine) das State Of The Art (SOTA) Piano Trio, benannt nach dem Sota Resonance Festival in Indien (Hyderabad), bei dem sie zu Gast waren. Weitere Infos unter:

 

www.sotapianotrio.com

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Rudolf
Guckelsberger

Rudolf Guckelsberger studierte katholische Theologie in Bonn und Würzburg (Diplom), dann Sprechkunst und Sprecherziehung an der Musikhochschule Stuttgart (Diplom). Als Rezitator erarbeitet er seit 1990 literarische Programme; weit über 150 Projekte sind so bisher entstanden und in seinem ständigen Repertoire. Immer wieder arbeitet er auch mit international bekannten Musikern zusammen und ist ein gefragter Interpret bei einschlägigen Kompositionen für Sprecher und Instrumentalensembles. Darüber hinaus ist er Sprecher und Moderator beim Südwestrundfunk (SWR).


Rudolf Guckelsberger, 1959 in Köln geboren, studierte zunächst katholische Theologie in Bonn und Würzburg, dann Sprechkunst und Sprecherziehung an der Musikhochschule Stuttgart. Beide Studiengänge schloss er mit dem Diplom und Auszeichnung ab. Seit 1990 arbeitet er als Sprecher und Moderator beim Südwestrundfunk (SWR).


Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit ist die Konzeption und Präsentation von Lesungen für diverse Veranstalter. Weit über 150 Programme mit einem breiten Themenspektrum sind so bisher entstanden und in seinem ständigen Repertoire. Circa 100 Auftritte im Jahr führen ihn durch ganz Deutschland und ins benachbarte Ausland.


Immer wieder arbeitet Guckelsberger auch mit Sängern und international bekannten Musikern zusammen. Bei diversen Festivals („Musikfest Stuttgart“, „Heidelberger Frühling“, „Stuttgart Barock“ etc.) wurde er wiederholt als Rezitator engagiert. Neben vielen, von ihm selbst konzipierten literarischmusikalischen Programmen ist er ein gefragter Interpret bei einschlägigen Kompositionen für Sprecher und Instrumentalensembles (u. a. Honeggers „Roi David“ und Ullmanns „Cornet“).


Mehr als zwanzig Hörbücher (auf CD und online) haben Guckelsberger auch jenseits der Bühne einem breiten Publikum bekannt gemacht, außerdem hat er für Dauer- und Sonderausstellungen etlicher Museen „audioguides“ gesprochen (u. a. für das Saga-Museum Reykjavik und die Staatsgalerie Stuttgart). Guckelsberger konzipierte und begleitete viele literarische Studienreisen, z. B. nach Israel und Usbekistan, New York, Sankt Petersburg, Rom, Venedig, Lissabon und Istanbul. Im Literaturhaus Stuttgart trat er unter anderen mit Julian Barnes, Louis Begley, Henning Mankell und Amos Oz als Vorleser aus deren Werken auf.

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Raphaël
Schenkel

Raphaël Schenkel, Solobassklarinettist bei den Bremer Philharmonikern. Mitglied im Lucerne Festival Orchestra seit 2017, zudem langjährige Orchestererfahrung durch Aushilfsverträge  in renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouw Orchestra, dem Deutschen Sinfonie Orchester Berlin, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, des Westdeutschen Rundfunks, in der Kammerphilharmonie Bremen, der Camerata Bern, dem Mahler Chamber Orchestra, beim Ensemble Les Dissonances in Paris und beim Malaysian Philharmonic Orchestra

Im Rahmen seiner Tätigkeiten arbeitet er mit Dirigenten wie Mariss Jansons, Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim, Alan Gilbert, Eliahu Inbal, Christian Thielemann, Sir Roger Norrington, Andris Nelsons, Pierre Boulez, Paavo Järvi, Kirill Petrenko, Iván Fischer, Ricardo Chailly, Gustavo Dudamel, Daniele Gatti und Valery Gergiev. Konzertreisen führen ihn quer durch Europa, in die USA, nach Japan, Südkorea, Malaysia und China. Neben seiner Tätigkeit im Orchester ist er regelmäßig auch als Solist, und in diversen Kammermusikformationen aktiv.

Als begeisterter Kammermusiker arbeitet er mit Musikern, wie Prof Caspar Frantz, Martin Klett, Alexander Lonquich , Patricia Kopatchinskaja, Stefan Arzberger, den Lucerne Festival Orchestra Soloists, den Mahler Chamber Orchestra Soloists, und dem „Amaryllis-Quartett“.

 

Als Solist tritt er mehrfach in der Philharmonie Berlin, unter anderem mit dem 1. Klarinettenkonzert C.M.v. Weber und dem 1. Klarinettenkonzert von L. Spohr auf. Ebenso wirkt er bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, wie z.B. des SWR, WDR, BR, DLF und bei Arte mit. Bereits im Alter von 7 Jahren erhält er seinen ersten Klarinetten-Unterricht bei Rudolf Mauz in Tübingen.

Er studiert zunächst an der Folkwang-Hochschule Essen bei Prof. Manfred Lindner, später wechselt er an die Hochschule für Musik "Hanns Eisler" nach Berlin, wo er bei Prof. Karl-Heinz Steffens (ehem. Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker) und bis zu seinem Diplom-Abschluss bei Prof. Wenzel Fuchs (Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker) und Prof. Ralf Forster (Soloklarinettist Konzerthausorchester Berlin) studiert.

In der Spielzeit 2005-06 ist er Stipendiat der Akademie des Konzerthausorchester Berlin, 2009-2010 Stipendiat der Akademie der Berliner Philharmoniker.

2012 gründet er das Festival „Klang-Labor Hechingen“, welches sich zum Ziel gesetzt hat, neben der Schaffung eines hochkarätiges Kammermusikfestivals, Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum für Musik zu begeistern.

 

Raphael Schenkel unterrichtet bis zum Jahr 2020 an der Hochschule für Künste in Bremen und von 2019-2021 auch am „Royal Nothern College of Music“ in Manchester. Regelmäßig gibt er zudem Meisterkurse in England, Spanien und China. Im August 2022 wird er als „artist in residence“ beim Festival „Montafoner Resonanzen“ in Österreich gastieren.