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Jazz-Soirée
Samuel Restle Oktett

Sonntag, 16. Juni 2024, 18 h

Jazz-Soirée in der 
Kanzlei-Bar
 Hechingen

Das „Samuel Restle Oktett“ vereint den Sectionsound einer Bigband mit dem Individualismus einer Kleinbesetzung. Die Kompositionen und Arrangements des Bandleaders und Posaunisten bringen die Vorzüge organisierter Musik, die damit einhergehende Griffigkeit und den sonoren Klang der fünf zusammenspielenden Bläser heraus. Dabei bleibt genug Raum für den Sound jedes Einzelnen, die Soli sind auf die Qualitäten der jeweiligen Musiker:innen zugeschnitten. Durch die freundschaftlichen Beziehungen innerhalb der Band und authentisches Musizieren entsteht ein homogenes Ganzes.

 

Von Henry Altmann:

Ein großes Ensemble fängt vieles auf, ein kleines lässt vieles zu; der Stuttgarter Posaunist Samuel Restle macht, was sich nur wenige trauen: Mit kleiner Besetzung den großen Sound angehen. Und der Schwabe ist soundspendabel! Fünf Bläser paaren die Klangfülle einer Bigband mit der Flexibilität und Elastizität einer Combo. Die Musik von Restles „Taschenbigband“ ist exakt arrangiert und komponiert, aber auch wild improvisiert, zeitgenössischer Modern Jazz aus eigener Feder. 

 

Preise

Eintritt frei. Spenden erbeten.

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Clemens
Müller

Clemens Müller wurde in Tübingen geboren. Nach seinem Abitur studierte er zunächst Klavier an den Musikhochschulen Trossingen bei Tomislav Nedelkovic-Baynov und Saarbrücken bei Thomas Duis und Fedele Antonicelli. Parallel dazu absolvierte er ein Studium in Liedgestaltung und Kammermusik in Trossingen und Berlin (Hochschule für Musik "Hanns Eisler"). Zu seinen prägendsten Lehrern gehören dabei Wolfram Rieger, Irwin Gage und Peter Nelson. Beide Bereiche seines Studiums schloss er mit dem Konzertexamen (Solistenklasse) ab. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er darüber hinaus in Meisterkursen von Karl-Heinz Kämmerling, Axel Bauni, Anne LeBozec, Ulrich Eisenlohr, Cornelis Witthoefft, Burkhard Kehring, Dominique Merlet, Johan van Beek, Boris L ́vov, Alfredo Perl, Kemal Gekic und Benedetto Lupo.

Clemens Müller konnte als Preisträger bei renommierten Wettbewerben auf sich aufmerksam machen. So wurde er unter anderem beim 39. Deutschen Musikwettbewerb, beim 59. Wettbewerb der Deutschen Musikhochschulen, beim Paula Lindberg-Salomon-Wettbewerb `Das Lied` und den Concorsi Internazionali della Val Tidone ausgezeichnet. Er erhielt das Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin. Des weiteren ist er Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg (Stuttgart), der Paula und Albert Salomon – Stiftung (Amsterdam), der Justus Hermann Wetzel – Stiftung (Berlin), der Hans und Eugenia Jütting – Stiftung (Stendal) sowie des Richard-Wagner-Verbandes (Saarbrücken) und wurde in die 58. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrats aufgenommen.

Seine Vielseitigkeit als Solist, Liedpianist und Kammermusikpartner führte Clemens Müller zu Auftritten bei wichtigen Festivals wie den Schwetzinger Festspielen, den Donaueschinger Musiktagen, den Weingartner Musiktagen, dem Bayreuther Osterfestival und dem Europäischen Liedforum Berlin. Außer seiner Konzerttätigkeit in Europa wurde er zu Konzertreisen nach Korea, Japan, Taiwan und Vietnam eingeladen. Rundfunk- und Fernsehausstrahlungen erfolgten durch den SWR, WDR, BR, HR, SR und Deutschlandfunk. Zudem liegen zwei CD-Veröffentlichungen vor: "Donaufahrt" mit der Fagottistin Rie Koyama (2015) und "Like the Sky in Rome" (2016) mit Mezzosopranistin I-Chiao Shih, beide erschienen bei Genuin classics.

Derzeit unterrichtet Clemens Müller an der Musikhochschule Trossingen sowie als Professor am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch/Österreich.

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Diana
Haller

Die kroatische Mezzosopranistin Diana Haller ist Ensemblemitglied der Oper Stuttgart, wo sie alle ersten Partien ihres Faches vom Barock bis Spätromantik singt und wo der Titel Kammersängerin verliehen wurde. Zu ihren Partien gehören u.a. ‘Cherubino’/”Le nozze di Figaro”, ‘Rosina’/”Il Barbiere di Siviglia”, ‘Dorabella’/”Cosi fan tutte”, ‘Orlow-sky’/” Die Fledermaus”, “La Cenerentola”/‘Angelina’, ‘Ruggiero’/”Alcina”, “Ariodante”/ ‘Ariodante’, ‘Komponist’/“Ariadne auf Naxos”, ‘Octavian’/”Rosenkavalier”, ‘Adalgisa’/”Norma”. Gastengagements führen die Künstlerin u.a. an die Scala di Milano, Hamburgische Staatsoper, Semperoper Dresden, Oper Köln, an das Opernhaus Zürich, das Theater an der Wien, die Salzburger Festspielen u.v.m. Diana Haller ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, u.a. gewann sie den 1. Preis beim 8. Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf Akademie Stuttgart. In der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt ist sie 2013 zur Nachwuchssängerin des Jahres gewählt worden. 2020 gewann sie den 5th Manhattan International Competition und war mit dem Preis Inge Borkh aus-gezeichnet. Sie hat ein umfangreiches Lied- und Konzertrepertoire, das sie zu den bedeu-tendsten Konzertveranstaltern, wie z.B. Amsterdam Concertgebouw, Maggio Musicale Firenze, Kölner Philharmonie, Heidelberger Frühling, Schubertiade Hohenems führt. Eine rege Zusammenarbeit gibt es mit Orchestern wie dem NDR Symphonieorchester, dem SWR Symphonieorchester, dem Sinfonieorchester Zagreb, dem Symphonischen Or-chester Vorarlberg. Diana Haller studierte am Giuseppe Tartini Konservatorium in Triest, an der Royal Academy of Music in London sowie an der Staatlichen Hochschule für Mu-sik und Darstellende Kunst in Stuttgart bei Dunja Vejzovic. Sie wird weiter von Brigitte Fassbaender betreut. Seit 2022 hat die Künstlerin einen Lehrauftrag an der Opernschule der Staatlichen Musikhochschule für Darstellende Kunst in Stuttgart. Ihre Diskografie umfasst Werke von Händel und Bach (Chor des Bayerischen Rundfunks/Concerto Köln), eine Aufnahme von Gounods „Faust“/‚Siebel’ (Universal Music) und das Album Echoes of the Grand Canal mit dem Ensemble Diderot. Außerdem ist sie auf Naxos DVDs als Tancredi in der gleichnamige Rossini Oper zu sehen und als Enrichetta di Francia in Bellinis Puritani. 

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Raphaël Schenkel

Raphaël Schenkel, Solobassklarinettist bei den Bremer Philharmonikern.

Mitglied im Lucerne Festival Orchestra seit 2017, zudem langjährige Orchestererfahrung durch Aushilfsverträge  in renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouw Orchestra, dem Deutschen Sinfonie Orchester Berlin, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, des Westdeutschen Rundfunks, in der Kammerphilharmonie Bremen, der Camerata Bern, dem Mahler Chamber Orchestra, beim Ensemble Les Dissonances in Paris und beim Malaysian Philharmonic Orchestra

Im Rahmen seiner Tätigkeiten arbeitet er mit Dirigenten wie Mariss Jansons, Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim, Alan Gilbert, Eliahu Inbal, Christian Thielemann, Sir Roger Norrington, Andris Nelsons, Pierre Boulez, Paavo Järvi, Kirill Petrenko, Iván Fischer, Ricardo Chailly, Gustavo Dudamel, Daniele Gatti und Valery Gergiev.

Konzertreisen führen ihn quer durch Europa, in die USA, nach Japan, Südkorea, Malaysia und China.

Neben seiner Tätigkeit im Orchester ist er regelmäßig auch als Solist, und in diversen Kammermusikformationen aktiv.

Als begeisterter Kammermusiker arbeitet er mit Musikern, wie Prof Caspar Frantz, Martin Klett, Alexander Lonquich , Patricia Kopatchinskaja, Stefan Arzberger, den Lucerne Festival Orchestra Soloists, den Mahler Chamber Orchestra Soloists, und dem „Amaryllis-Quartett“.

Als Solist tritt er mehrfach in der Philharmonie Berlin, unter anderem mit dem 1. Klarinettenkonzert C.M.v. Weber und dem 1. Klarinettenkonzert von L. Spohr auf.

Ebenso wirkt er bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, wie z.B. des SWR, WDR, BR, DLF und bei Arte mit.

Bereits im Alter von 7 Jahren erhält er seinen ersten Klarinetten-Unterricht bei Rudolf Mauz in Tübingen.

Er studiert zunächst an der Folkwang-Hochschule Essen bei Prof. Manfred Lindner, später wechselt er an die Hochschule für Musik "Hanns Eisler" nach Berlin, wo er bei Prof. Karl-Heinz Steffens (ehem. Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker) und bis zu seinem Diplom-Abschluss bei Prof. Wenzel Fuchs (Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker) und Prof. Ralf Forster (Soloklarinettist Konzerthausorchester Berlin) studiert.

In der Spielzeit 2005-06 ist er Stipendiat der Akademie des Konzerthausorchester Berlin, 2009-2010 Stipendiat der Akademie der Berliner Philharmoniker.

2012 gründet er das Festival „Klang-Labor Hechingen“, welches sich zum Ziel gesetzt hat, neben der Schaffung eines hochkarätiges Kammermusikfestivals, Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum für Musik zu begeistern.

Raphael Schenkel unterrichtet bis zum Jahr 2020 an der Hochschule für Künste in Bremen und von 2019-2021 auch am „Royal Nothern College of Music“ in Manchester. Regelmäßig gibt er zudem Meisterkurse in England, Spanien und China.

Im August 2022 wird er als „artist in residence“ beim Festival „Montafoner Resonanzen“ in Österreich gastieren.

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