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Das Klang-Labor Hechingen vereint Stars der Klassik- und Jazzszene, Nachwuchstalente und Künstler:innen aus der Region.

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Clemens Müller

Clemens Müller wurde in Tübingen geboren. Nach seinem Abitur studierte er zunächst Klavier an den Musikhochschulen Trossingen bei Tomislav Nedelkovic-Baynov und in Saarbrücken bei Thomas Duis. Parallel dazu absolvierte er ein Studium in Liedgestaltung und Kammermusik in Trossingen und Berlin (Hochschule für Musik "Hanns Eisler"). Zu seinen prägendsten Lehrern gehören dabei Wolfram Rieger, Irwin Gage und Peter Nelson. Beide Bereiche seines Studiums schloss er mit dem Konzertexamen (Solistenklasse) ab. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er darüber hinaus in Meisterkursen von Karl-Heinz Kämmerling, Axel Bauni, Anne LeBozec, Ulrich Eisenlohr, Cornelis Witthoefft, Burkhard Kehring, Dominique Merlet, Johan van Beek, Boris L´vov, Alfredo Perl, Kemal Gekic und Benedetto Lupo. Clemens Müller konnte als Preisträger bei renommierten Wettbewerben auf sich aufmerksam machen. So wurde er unter anderem beim 39. Deutschen Musikwettbewerb, beim 59. Wettbewerb der Deutschen Musikhochschulen, beim Paula Lindberg-Salomon-Wettbewerb `Das Lied` und den Concorsi Internazionali della Val Tidone ausgezeichnet. Jüngst erhielt er das Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin. Des weiteren ist er Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg(Stuttgart), der Paula und Albert Salomon – Stiftung (Amsterdam), der Justus Hermann Wetzel – Stiftung (Berlin), der Hans und Eugenia Jütting – Stiftung (Stendal) und des Richard-Wagner-Verband(Saarbrücken) und wurde in die 58. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrats aufgenommen. Seine Vielseitigkeit als Solist, Liedpianist und Kammermusikpartner führte Clemens Müller zu Auftritten bei wichtigen Festivals wie den Schwetzinger Festspielen, den Donaueschinger Musiktagen, den Weingartner Musiktagen, dem Bayreuther Osterfestival und dem Deutschen Liedforum Berlin. Außer seiner Konzerttätigkeit in Europa wurde er zu Konzertreisen nach Korea, Taiwan und Vietnam eingeladen. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, sowie live-Übertragungen entstanden mit dem SWR und dem Deutschlandfunk. Derzeit unterrichtet Clemens Müller an der Musikhochschule Trossingen und an der Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik in Feldkirch/Österreich.

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Elena Guan

Elena Guan, geboren in Qingdao (China), ist Fagottistin. Ihren Bachelor absolvierte sie am Zentralen Musikkonservatorium in Peking in der Klasse von Prof. Lansong Li. Derzeit studiert sie im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Marc Engelhardt. 2021 erhielt sie den 1. Preis beim London Spring International Music and Art Competition. 2022 gab sie ein erfolgreiches Solokonzert in Qingdao. 2023 wurde sie für den Muri International Competition ausgewählt. Elena Guan arbeitete bereits mit verschiedenen europäischen Orchestern zusammen, darunter die Württembergische Philharmonie Reutlingen, das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim und das Sønderjyllands Symfoniorkester. Zudem war sie Solofagottistin der Neuen Philharmonie München. In der Saison 2025/2026 ist sie Praktikantin beim SWR Symphonieorchester und Stipendiatin der VillaMusica. Künstlerische Impulse erhielt sie außerdeminMeisterkursen bei renommierten Fagottisten wie Prof. Carlo Colombo und Prof. Dag Jensen.

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Gili Schwarzman

Gili Schwarzman tritt regelmäßig als Flötensolistin auf den renommiertesten Bühnen der Welt auf, darunter der Musikverein Wien, die Berliner Philharmonie, das Auditorio Nacional in Madrid und viele mehr. Sie arbeitet regelmäßig mit einigen der bekanntesten klassischen Musiker:innen unserer Zeit zusammen, tritt bei Kammermusikfestivals auf, nimmt für europäische Radio- und Fernsehsender auf und gibt Meisterklassen. Über mehrere Jahre hinweg war sie außerdem mit dem West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Maestro Daniel Barenboim auf Tournee. Im September 2022 veröffentlichte Gili ihre erste CD bei Sony Classical, die sie in der Carnegie Hall in New York präsentierte. Ihre Diskografie umfasst zudem eine Kammermusik-CD, die sie für Pentatone aufgenommen hat. Diese enthält Arrangements einiger der größten Meisterwerke der Musikgeschichte für Flöte und Streicher und präsentiert einige von Gilis liebsten Kammermusikpartner:innen – den Geiger Guy Braunstein, den Bratschisten Amihai Grosz und die Cellistin Alisa Weilerstein. Während der COVID-19-Lockdowns im Jahr 2020, als Reisen und Konzerte nicht möglich waren, hatte Gili die Gelegenheit, einen lang gehegten Traum zu verwirklichen und ihre eigene Musik zum Leben zu erwecken. Ihr neuer Weg entwickelte sich unerwartet schnell: Die ersten Werke, die sie je komponierte, werden inzwischen von einigen der besten Musiker:innen der Welt aufgeführt. Das Konzerthausorchester Berlin hat ihr Orchesterwerk „Portrait“ uraufgeführt, das bald durch eine aufregende Choreografie des gefeierten Choreografen Christopher Wheeldon ergänzt wird. Die Aufführung fand im Juni 2023 beim Festival Paax in Mexiko stattfinden, unter der Leitung von Maestra Alondra de la Parra, und von Weltklasse-Balletttänzer:innen des Royal Ballet und des San Francisco Ballet interpretiert. Gilis erstes vollständiges Werk wurde von der renommierten Cellistin Alisa Weilerstein in Auftrag gegeben und ist Teil ihres Projekts „Fragments“. Das Werk, „Prelude“, für Solo-Cello, inspiriert von Alisas Persönlichkeit, ihrem Spiel und der Familiengeschichte der Komponistin, wird in Toronto, Santa Barbara, San Diego und New York uraufgeführt.

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Joë Christophe

Der französische Klarinettist Joë Christophe, Absolvent des Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris (CNSM), gehört zu den wenigen Klarinettisten in der Geschichte des Internationalen ARD-Musikwettbewerbs, die mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurden – ergänzt durch sechs Sonderpreise. Damit bestätigte er seine außergewöhnliche künstlerische Persönlichkeit als Solist. Seine klangliche Finesse, große Ausdrucksflexibilität und besondere Sensibilität machen ihn zu einem weltweit gefragten Musiker. Im Jahr 2019 unterstrich Joë Christophe seine künstlerische Individualität mit dem 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb in Cluj (Rumänien). Nur einen Monat später gewann er beim renommierten ARD-Wettbewerb in München den 1. Preis sowie sechs Sonderpreise – ein Erfolg, der seine internationale Solistenkarriere entscheidend beflügelte. Als Solist mit bedeutenden Orchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem SWR Symphonieorchester Stuttgart, dem Münchner Rundfunkorchester und Kammerorchester München sowie der Anhaltischen Philharmonie Dessau und als Kammermusiker bei zahlreichen internationalen Festivals trat er in einigen der renommiertesten Konzertsäle Europas auf. Als von Kolleginnen und Kollegen hochgeschätzter Klarinettist wird Joë Christophe regelmäßig zu Meisterkursen in der ganzen Welt eingeladen, darunter in Frankreich, Belgien, Polen, Rumänien, Slowenien, Italien, Spanien, der Türkei, Mexiko, China, Japan und den USA. Im Jahr 2020 war er Gast in der Fernsehsendung „Stars von Morgen“ von Rolando Villazón. 2021 wurde er für das renommierte Programm „Debüt im Deutschlandfunk Kultur“ in Berlin eingeladen. In Frankreich war er 2023 für die „Victoires de la Musique Classique“ in der Kategorie „Révélation Soliste Instrumental“ nominiert. Seine erste CD „Idylle“, aufgenommen mit dem Pianisten Vincent Mussat beim deutschen Label Genuin Classics, widmet sich den farbenreichen Klangwelten, emotionalen Tiefen und humorvollen Facetten des französischen und englischen Repertoires für Klarinette und Klavier. Joë Christophe ist Botschafter des renommierten Blasinstrumentenherstellers Henri Selmer Paris.

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Jonathan Ferber

Jonathan Ferber kommt aus einem musikalisch geprägten Elternhaus, und war schon frühzeitig musikalisch vielseitig interessiert. So nahm er Klavier-, Orgel- und Gesangsunterricht und wirkte in zahlreichen Chören mit. Während eines Kulturaustausches 2010 nach Frankreich entstand der Wunsch Kirchenmusiker zu werden. 2012/13 absolvierte er die Ausbildung zum staatlich anerkannten Chorleiter, seitdem leitet er mehrere Chöre in Mössingen und Umgebung. Nach dem Abitur durchlief Ferber ein Jahr lang den internen C-Kurs mit Orgelliteratur bei Prof. Bernhard Marx und Chorleitung bei Prof. Jan Schumacher an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg. Von 2014 bis 2019 studierte er Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. In den Hautfächern Orgel (Prof, Martha Schuster, Prof. Jorg Halubek), Orgelimprovisation (Domorganist Johannes Mayr) sowie Chor- und Orchesterleitung (Prof. Denis Rouger, Prof. Richard Wien, Prof. Christian Schmid) erhielt er dort Unterricht und schloss mit dem B-Kirchenmusiker Examen im Februar 2019 ab. Es schloss sich ein Masterstudium an der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart an, und er sammelte weitere Erfahrungen bei Veronique Le Guen, Ludger Lohmann, Jürgen Essl, Ulrik Spang-Hanssen, David Franke u.a.. 2021/22 absolvierte er die IHK-Prüfung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Nach Tätigkeit in der Seelsorgeeinheit Steinlach-Wiesaz ist er heute Kirchenmusiker in der Kirchengemeinde Zollern in und um Hechingen.

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Martin Owen

Martin Owen gilt als einer der führenden Hornisten Europas und tritt weltweit als Solist und Kammermusiker auf. Derzeit ist er Solo-Hornist des BBC Symphony Orchestra, nachdem er zehn Jahre lang Solo-Hornist des Royal Philharmonic Orchestra war und zudem zeitweise als Solo-Hornist bei den Berliner Philharmonikern verpflichtet wurde. Darüber hinaus ist er Solo-Hornist der britischen Britten Sinfonia und des Haffner Ensemble. Zu seinen Aufführungen zählen Konzerte von Mozart, Richard Strauss, Schumann, Messiaen, Britten, Elliott Carter, Oliver Knussen und Thea Musgrave mit Orchestern wie dem BBC Symphony Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem BBC Philharmonic, der Manchester Camerata, dem Orquesta Nacional de España, dem Hallé Orchestra, dem New World Symphony, der Staatsphilharmonie Nürnberg, dem Bergen Philharmonic Orchestra, dem Trondheim Symphony, der Bukarester Philharmonie, dem Ensemble Modern, dem Aalborg Symfoniorkester, dem Orchestra della Toscana (ORT), der Sinfonica di Milano, dem Teatro Comunale di Bologna sowie dem Baltic Philharmonic. Darüber hinaus konzertierte er in Recitals mit Camerata Pacifica. Martin hat zahlreiche Konzertaufnahmen für Labels wie Linn, RPO, Dutton, BBC, Signum Classics und Bridge Records eingespielt. Seit 2023 arbeitet Martin mit Chandos Records zusammen. Zu den Veröffentlichungen zählen unter anderem die beiden Richard-Strauss-Hornkonzerte, Webers Concertino sowie Schumanns Konzertstück mit dem BBC Philharmonic unter der Leitung von John Wilson; Trios von Brahms, Ligeti und Mozart mit Francesca Dego (Violine) und Alessandro Taverna (Klavier); sowie das Hornkonzert von Ruth Gipps, ebenfalls mit dem BBC Philharmonic. Die Mozart-Hornkonzerte mit der Manchester Camerata unter Gábor Takács-Nagy erscheinen im Mai 2026 bei Chandos, gefolgt von einer Recital-Aufnahme mit Werken des 19. Jahrhunderts im Jahr 2027. Eine Live-Aufnahme aus Japan beim Label King Records mit dem World Horn Summit Horn Octet, an dem Martin mitwirkt, erscheint im Januar 2026. Martin Owen ist Fellow der Royal Academy of Music, wo er als Alfred-Brain-Professor für Horn tätig ist. Zudem ist er Horn-Dozent beim European Union Youth Orchestra. Martin wird von Francesca Furno Artists sowie Worldwide Artists Management vertreten.

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Mathias Stelzer

Mathias Stelzer erhielt seinen ersten Hornunterricht in seiner Heimatstadt Wolfach im Schwarzwald und wurde als Jungstudent in die Klasse von Prof. Will Sanders an der Hochschule für Musik Karlsruhe aufgenommen. Sein Studium bei Prof. Christian Lampert an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart schloss er mit Auszeichnung ab. Erste Orchestererfahrungen sammelte er in den Orchesterakademien der Staatsphilharmonie Nürnberg und des Staatsorchesters Stuttgart; darüber hinaus war er als Solo-Hornist bei verschiedenen renommierten Orchestern zu Gast. Neben seiner Tätigkeit als Hornpädagoge und musikalischer Leiter des Musikvereins Wolfschlugen liegt ein Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit in der Kammermusik: Mit dem Blechbläserquintett Karidion Brass konzertiert er auf nationalen und internationalen Bühnen, daneben ist er regelmäßig mit den Süddeutschen Bläsersolisten „ProFive“ zu erleben.

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Mor Biron

Der ehemalige Musiker der weltberühmten Berliner Philharmoniker wird für seine außergewöhnliche Kunstfertigkeit und seine Hingabe geschätzt, die emotionale Tiefe der Musik auszuloten. Seine musikalische Laufbahn begann am Cello, bevor er zum Fagott wechselte und bei Gad Lederman sowie Maurizio Paez studierte. Anschließend verfeinerte er sein Spiel an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und als Stipendiat der Karajan-Akademie. Mor Biron bekleidete renommierte Positionen, darunter die des Solo-Fagottisten an der Oper in Valencia und die Mitgliedschaft bei den Berliner Philharmonikern. Als leidenschaftlicher Kammermusiker tritt er mit angesehenen Ensembles wie dem Ensemble Berlin-Prag, dem Boulez Ensemble und dem Philharmonischen Oktett auf. Seine Liebe zur Alten Musik führt ihn zudem zu historischen Instrumenten, mit denen er dem Publikum die Klangwelt früherer Epochen näherbringt. Als engagierter Pädagoge ist Mor Professor für Fagott an der Barenboim-Said Akademie in Berlin und unterrichtete zuvor an der Academy of Orchestral Studies in Sevilla. Seine internationalen Meisterkurse und seine Lehrtätigkeit, unter anderem an der Karajan-Akademie, haben zahlreiche junge Musiker geprägt. Mor Birons künstlerisches Schaffen und seine pädagogische Arbeit folgen dem tiefen Anspruch, technische Exzellenz mit emotionaler Ausdruckskraft zu verbinden. Er ist überzeugt von der einzigartigen Fähigkeit der Musik, Menschen miteinander zu verbinden und die menschliche Tiefe hinter jedem einzelnen Ton erfahrbar zu machen.

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Nick Deutsch

Der australische Oboist Nick Deutsch gehört zu den international gefragtesten Oboisten seiner Generation. Seine musikalische Ausbildung begann bereits im Alter von 13 Jahren am Konservatorium in Sydney. Anschließend studierte er am Victorian College of the Arts bei Anne Gilby, wo er 1993 mit dem Gwen-Nisbet-Preis ausgezeichnet wurde. Ein Stipendium führte ihn danach zu Diethelm Jonas an die Hochschule für Musik in Trossingen. Als Solo-Oboist arbeitete Nick Deutsch mit zahlreichen bedeutenden Orchestern, darunter das Chamber Orchestra of Europe, das Mahler Chamber Orchestra, die Münchner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig sowie das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin. Zudem tritt er regelmäßig als Solo-Oboist mit dem Israel Philharmonic Orchestra auf. Neben seiner Orchestertätigkeit ist er ein gefragter Solist und Kammermusiker. Er konzertiert unter anderem mit der Camerata Salzburg, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Münchener Kammerorchester. Als Gründungsmitglied des Hindemith-Quintetts arbeitet er regelmäßig mit renommierten Ensembles wie dem Ensemble Modern, dem Linos Ensemble und der Cappella Andrea Barca zusammen. Nick Deutsch ist Professor für Oboe an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und engagiert sich international als Pädagoge, Gastdozent und Mentor junger Musikerinnen und Musiker. Von 2016 bis 2020 war er zudem Artistic Director der Australian National Academy of Music (ANAM). Er ist regelmäßig bei großen internationalen Festivals zu hören, darunter die Salzburger Festspiele, die BBC Proms, das Menuhin Festival Gstaad, das Rheingau Musik Festival, der Prager Frühling und das Schleswig-Holstein Musik Festival.

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Omer-Itzhak Posti

Omer-Itzhak Posti (geb. 2000 in Israel) ist Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs 2024 und seit April 2025 Solo-Oboist im MDR-Sinfonieorchester. Seine musikalische Laufbahn begann er im Alter von sechs Jahren auf der Blockflöte. Zwei Jahre später wechselte er zur Oboe und erhielt Unterricht am Israelischen Musikkonservatorium in Tel Aviv bei Yael Zamir. Während seiner Schulzeit an der Thelma Yellin High School of the Arts wurde er von Dudu Carmel unterrichtet. Ab 2019 studierte er im Bachelorstudiengang am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris bei Prof. David Walter und Prof. Jacques Tys, sowie deren Assistenten: Mr. Frédéric Tardy. Im Anschluss war er Akademist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO) und erhielt Unterricht von Musiker*innen wie Ramón Ortega, Emma Schied, Stefan Schilli, Henrik Wiese, Marco Postinghel u. a. Gleichzeitig war er zeitweise als Oboist an der Bayerischen Staatsoper tätig. Als Gastoboist spielte Posti bei renommierten Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem SWR Symphonieorchester, der Opéra National de Paris, das Israel Philharmonic Orchestra und das Amsterdam Sinfonietta. Im Jahr 2024 war er für einen Monat als stellvertretender Solo-Oboist beim Finnish Radio Symphony Orchestra engagiert. Seit 2024 absolviert er seinen Master an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bei Prof. Nick Deutsch, unterstützt von dessen Assistenten Mr. Qing Lin. Darüber hinaus erhält er in diesem Jahr gelegentlich Unterricht bei Prof. Diethelm Jonas.

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Quatuor Morphing

Im Mai 2011 gewinnt das damals erst sechs Monate alte Morphing Quartet den 1. Preis beim prestigeträchtigen 7. Internationalen Kammermusikwettbewerb in Osaka, Japan. Diesem internationalen Erfolg folgt im Herbst 2012 eine Tournee mit 15 Konzerten durch Japan (Izumi Hall, Tsuda Hall, Beppu University...) sowie bei zahlreichen Festivals in Frankreich und im Ausland: Concerts de Poche, Festival Pablo Casals, Musique d'un siècle, l’Eure Poetique et Musicale, les Melusicales, Val d’Aulnay... Tourneen führen das Quartett regelmäßig nach Brasilien, Japan, Mexiko, Portugal, Spanien, in die USA und nach Russland. Das Morphing Quartet ist darüber hinaus 1. Preisträger beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Illzach in Frankreich. Ihren Masterabschluss in Kammermusik am Conservatoire Superieure de musique et de danse in Paris in der Klasse von David Walter schließen die vier Musiker mit Auszeichnung ab. Das Morphing Quartet ist Partner zahlreicher Musikvermittlungsprojekte. Ihre erste CD mit Werken M. Ravel und F.Mendelssohn-Bartholdy, erschien im Jahr 2016. Im selben Jahr nahm das Quartett mit Andy Emler die CD „Hopen Air“ auf, die dem Preis „Choc Jazz“ ausgezeichnet wurde. 2017 nahmen sie mit dem Klarinettisten Philippe Berrod das Album „Clarinet Fantasia“ mit Musik des Komponisten Alexis Ciesla auf, dessen Werk „Canon-Prelude-Riff“ beim Klang-Labor Hechingen Festival zu hören sein wird. 2019 entstand ihre erste Show unter der Regie von Pascal Neyron: „Morphing“, eine Mischung aus Musik, Theater und Video.

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Raphaël Schenkel

Raphaël Schenkel ist Solobassklarinettist der Bremer Philharmoniker und künstlerischer Leiter des Klang-Labor Hechingen. Von 2023 bis 2025 war er Professor für Klarinette an der CODARTS University of the Arts. Seit 2017 ist er Mitglied des Lucerne Festival Orchestra. Als Orchestermusiker verfügt er über umfassende internationale Erfahrung durch regelmäßige Gastengagements bei führenden Klangkörpern, darunter die Berliner Philharmoniker, das Royal Concertgebouw Orchestra, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, das WDR Sinfonieorchester, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das Mahler Chamber Orchestra, das Stuttgarter Kammerorchester, die Camerata Bern, Les Dissonances sowie das Malaysian Philharmonic Orchestra. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er mit Dirigenten wie Mariss Jansons, Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Christian Thielemann, Andris Nelsons, Kirill Petrenko, Paavo Järvi, Iván Fischer, Riccardo Chailly, Gustavo Dudamel und Alan Gilbert zusammen. Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa sowie in die USA, nach Japan, Südkorea, Mexiko, Malaysia und China. Neben seiner Orchestertätigkeit tritt Raphaël Schenkel regelmäßig als Solist und Kammermusiker auf. Er musiziert mit Künstlerpersönlichkeiten wie Jacques Zoon, Wolfram Christ, Guy Braunstein, Alexander Lonquich und Patricia Kopatchinskaja. Kammermusikalische Partner sind unter anderem das Quatuor Hermès, das Amaryllis Quartett und das Eliot Quartett. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen (SWR, WDR, BR, Deutschlandfunk, Arte) dokumentieren seine künstlerische Arbeit. Parallel zu seiner künstlerischen Laufbahn ist Raphaël Schenkel als Keynote Speaker international tätig. In Vorträgen zu Themen wie Resilienz, Führung, künstlerische Exzellenz und persönlicher Transformation verbindet er seine Erfahrungen als Orchestermusiker, Festivalgründer und Kulturunternehmer mit strategischen Perspektiven auf Veränderungsprozesse. Seine Keynotes richten sich an Musikhochschulen, Festivals, Unternehmen und internationale Bildungsinstitutionen. Seine pädagogische Tätigkeit begann an der Hochschule für Künste Bremen. Von 2019 bis 2021 war er Dozent am Royal Northern College of Music. Internationale Meisterkurse führten ihn unter anderem nach England, Spanien, Südkorea und China. 2022 war er „Artist in Residence“ beim Festival Montafoner Resonanzen. Seinen ersten Klarinettenunterricht erhielt er im Alter von sieben Jahren bei Rudolf Mauz in Tübingen. Er studierte an der Folkwang Universität der Künste Essen bei Prof. Manfred Lindner und setzte seine Ausbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Karl-Heinz Steffens, Prof. Wenzel Fuchs und Prof. Ralf Forster fort. 2005/06 war er Stipendiat der Orchesterakademie des Konzerthausorchester Berlin, 2009/10 der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit absolvierte er 2025 ein Diploma of Advanced Studies in Arts and Administration an der Universität Zürich. Raphaël Schenkel ist zudem Artist von D’Addario sowie Artist & Developer für Buffet Crampon.

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Reza Mirabi

Reza Mirabi ist ein Künstler, dessen Arbeit im Kontext ökologischer und gesellschaftspolitischer Projekte in Europa und der SWANA-Region entstanden ist. Er schloss 2012 sein Studium der Bildenden Kunst an der University of Mumbai ab und absolvierte 2021 den Masterstudiengang DAS Choreography in Amsterdam. Seine Arbeiten folgen der Idee, dass alles, jeder Ort, jedes Wesen und jedes Material, bereits spricht und dass wir lernen können zuzuhören, uns mit diesen mehr-als-menschlichen Erzählungen zu verweben, die in und um uns herum lebendig sind.

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Rudolf Guckelsberger

Rudolf Guckelsberger studierte katholische Theologie in Bonn und Würzburg (Diplom), dann Sprechkunst und Sprecherziehung an der Musikhochschule Stuttgart (Diplom). Als Rezitator erarbeitet er seit 1990 literarische Programme; weit über 150 Projekte sind so bisher entstanden und in seinem ständigen Repertoire. Immer wieder arbeitet er auch mit international bekannten Musikern zusammen und ist ein gefragter Interpret bei einschlägigen Kompositionen für Sprecher und Instrumentalensembles. Darüber hinaus ist er Sprecher und Moderator beim Südwestrundfunk (SWR). Rudolf Guckelsberger, 1959 in Köln geboren, studierte zunächst katholische Theologie in Bonn und Würzburg, dann Sprechkunst und Sprecherziehung an der Musikhochschule Stuttgart. Beide Studiengänge schloss er mit dem Diplom und Auszeichnung ab. Seit 1990 arbeitet er als Sprecher und Moderator beim Südwestrundfunk (SWR). Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit ist die Konzeption und Präsentation von Lesungen für diverse Veranstalter. Weit über 150 Programme mit einem breiten Themenspektrum sind so bisher entstanden und in seinem ständigen Repertoire. Circa 100 Auftritte im Jahr führen ihn durch ganz Deutschland und ins benachbarte Ausland. Immer wieder arbeitet Guckelsberger auch mit Sängern und international bekannten Musikern zusammen. Bei diversen Festivals („Musikfest Stuttgart“, „Heidelberger Frühling“, „Stuttgart Barock“ etc.) wurde er wiederholt als Rezitator engagiert. Neben vielen, von ihm selbst konzipierten literarisch-musikalischen Programmen ist er ein gefragter Interpret bei einschlägigen Kompositionen für Sprecher und Instrumentalensembles (u. a. Honeggers „Roi David“ und Ullmanns „Cornet“). Mehr als zwanzig Hörbücher (auf CD und online) haben Guckelsberger auch jenseits der Bühne einem breiten Publikum bekannt gemacht, außerdem hat er für Dauer- und Sonderausstellungen etlicher Museen „audioguides“ gesprochen (u. a. für das Saga-Museum Reykjavik und die Staatsgalerie Stuttgart). Guckelsberger konzipierte und begleitete viele literarische Studienreisen, z. B. nach Israel und Usbekistan, New York, Sankt Petersburg, Rom, Venedig, Lissabon und Istanbul. Im Literaturhaus Stuttgart trat er unter anderen mit Julian Barnes, Louis Begley, Henning Mankell und Amos Oz als Vorleser aus deren Werken auf.

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