Desserttablett

AUSVERKAUFT

Kaffee, Kuchen,
Mozartkugeln

Sonntag, 2o. November 2022, 15:00 h

W.A. Mozart Divertimenti, Opern-Arrangements und Briefe im Café Röcker

Wolfgang Amadeus Mozart hat uns nicht nur einen riesigen Schatz an musikalischen Werken hinterlassen, sondern auch unzählige, teils sehr unterhaltsame Briefe.

Mozart liebte bekanntlich die Klarinette. So schrieb er neben dem am Samstag erklingenden Klarinetten-Quintett, das berühmte Klarinetten-Konzert in A-Dur KV 622. Wahre Schätze sind die in diesem Konzert erklingenden Divertimenti für drei Klarinetten.


Genießen Sie bei einer leckeren Torte aus dem Hause Röcker und einer Tasse Kaffee die Musik Mozarts und tauchen Sie ein in die Gedankenwelt dieses Genies.

Dario Mariño, Klarinette

Raphaël Schenkel, Klarinette

Jonathan Jehle, Klarinette

Rudolf Guckelsberger, Sprecher

Eintritt 25€ / Mitglieder 15€

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Marco Thomas

Marco Thomas studierte in Leipzig. Während seines Studiums gewann er das Gewandhausstipendium, wurde Soloklarinettist des Gustav-Mahler-Jugendorchesters und Stipendiat der Karajan-Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters.

Bereits im Alter von 24 Jahren trat er die Stelle des Soloklarinettisten im Berliner Philharmonischen Orchester an und war bis 1999 dort tätig.

Marco Thomas ist seit dem Jahr 2000 als Professor für Klarinette an der Hochschule für Künste in Bremen tätig und gibt Meisterkurse in Deutschland, Europa, Südamerika und Asien.

Marco Thomas war Soloklarinettist und Gründungsmitglied des Mahler Chamber

Orchestra. Als Soloklarinettist spielte er außerdem im Chamber Orchestra of Europe, in der Deutschen Oper Berlin, im MDR-Sinfonieorchester Leipzig, im Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, im NDR-Sinfonieorchester, im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, bei den Bamberger Symphonikern, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und vielen anderen. Außerdem war er Mitglied im Luzern Festival Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado.

Als Kammermusiker und Solist konzertierte er bei nationalen wie internationalen Festivals wie den Salzburger Osterfestspielen, den Wiener Festwochen, dem Festival d’Aix-en-Provence, Ferrara Musica, dem MDR Musiksommer, dem Brandenburgischen Musiksommer, dem Schwetzinger Mozartfest, dem Musikfest Bremen oder den Gustav-Mahler-Musikwochen.

Als Kammermusikpartner musizierte er u.a. mit Solisten wie Albrecht Mayer, Reiner Kussmaul, Renaud Capucon, Salvatore Accardo, Ulf Schneider, Jean-Guihen Queyras, Bruno Canino, Paul Rivinius, Franco Petracchi, sowie mit namhaften Ensembles wie dem Ensemble Resonanz, den Solisten des Mahler Chamber Orchestra, den Bläsersolisten des Mahler Chamber Orchestra, den Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Leipziger Streichquartett.

Er ist Gründer des Ensembles »Clarinet News«, für das er arrangiert und bei dessen Konzerten er mit seinen eloquenten Moderationen das Publikum unterhält. Zudem ist er Mitglied im Salonorchester Cappuccino Leipzig.

2005 gründete er die Norddeutschen Klarinettentage und 2015 den Thüringer Klarinetten-Frühling, deren künstlerischer Leiter er ist.

Marco Thomas ist auf zahlreichen CD-Aufnahmen mit den Berliner Philharmonikern, dem Mahler Chamber Orchestra und weiteren Orchestern unter Dirigenten wie Sir Georg Solti, Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Daniel Harding, Nicolaus Harnoncourt und Günther Wand zu hören. So auch auf der bei EMI erschienenen CD Verdi-Arien mit Roberto Alagna (Macht des Schicksals »La Vita è Inferno«) zu hören. Hier wurden seine „unendliche Lyrik“ (chronikart.com) sowie sein „phantastisch gespieltes Solo“ (Culture Kiosque) besonders hervorgehoben. Als Kammermusiker entstanden CD-Einspielungen u.a. mit dem Ensemble Resonanz und dem Leipziger Streichquartett. Ebenso ist er mit dem Ensemble Clarinet News auf der bei Universal Classics (DECCA/Deutsche Grammophon) erschienenen neuen Mozart Gesamtaufnahme (Mozart 225 – The New Complete Edition) zu hören.

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Raphaël Schenkel

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Jonathan Jehle

Solobassklarinettist bei den Bremer Philharmonikern.Er ist Mitglied im Lucerne Festival Orchestra seit 2017, zudem langjährige Orchestererfahrung durch Aushilfsverträge in renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouw Orchestra, dem Deutschen Sinfonie Orchester Berlin, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, des Westdeutschen Rundfunks, in der Kammerphilharmonie Bremen, der Camerata Bern, dem Mahler Chamber Orchestra, beim Ensemble Les Dissonances in Paris und beim Malaysian Philharmonic Orchestra. Im Rahmen seiner Tätigkeiten arbeitet er mit Dirigenten wie Mariss Jansons, Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim, Alan Gilbert, Eliahu Inbal, Christian Thielemann, Sir Roger Norrington, Andris Nelsons, Pierre Boulez, Paavo Järvi, Kirill Petrenko, Iván Fischer, Ricardo Chailly, Gustavo Dudamel, Daniele Gatti und Valery Gergiev. Konzertreisen führen ihn quer durch Europa, in die USA, nach Japan, Südkorea, Malaysia und China.Neben seiner Tätigkeit im Orchester ist er regelmäßig auch als Solist, und in diversen Kammermusikformationen aktiv. Als begeisterter Kammermusiker arbeitet er mit Musikern, wie Prof Caspar Frantz, Martin Klett, Alexander Lonquich , Patricia Kopatchinskaja, Stefan Arzberger, den Lucerne Festival Orchestra Soloists, den Mahler Chamber Orchestra Soloists, und dem „Amaryllis-Quartett“.Als Solist tritt er mehrfach in der Philharmonie Berlin, unter anderem mit dem 1. Klarinettenkonzert C.M.v. Weber und dem 1. Klarinettenkonzert von L. Spohr auf.Ebenso wirkt er bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, wie z.B. des SWR, WDR, BR, DLF und bei Arte mit. Bereits im Alter von 7 Jahren erhält er seinen ersten Klarinetten-Unterricht bei Rudolf Mauz in Tübingen.Er studiert zunächst an der Folkwang-Hochschule Essen bei Prof. Manfred Lindner, später wechselt er an die Hochschule für Musik "Hanns Eisler" nach Berlin, wo er bei Prof. Karl-Heinz Steffens (ehem. Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker) und bis zu seinem Diplom-Abschluss bei Prof. Wenzel Fuchs (Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker) und Prof. Ralf Forster (Soloklarinettist Konzerthausorchester Berlin) studiert.In der Spielzeit 2005-06 ist er Stipendiat der Akademie des Konzerthausorchester Berlin, 2009-2010 Stipendiat der Akademie der Berliner Philharmoniker.2012 gründet er das Festival „Klang-Labor Hechingen“, welches sich zum Ziel gesetzt hat, neben der Schaffung eines hochkarätiges Kammermusikfestivals, Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum für Musik zu begeistern.Raphael Schenkel unterrichtet bis zum Jahr 2020 an der Hochschule für Künste in Bremen und von 2019-2021 auch am „Royal Nothern College of Music“ in Manchester. Regelmäßig gibt er zudem Meisterkurse in England, Spanien und China.Im August 2022 wird er als „artist in residence“ beim Festival „Montafoner Resonanzen“ in Österreich gastieren.

Jonathan Jehle wuchs im Südschwarzwald auf und verliebte sich mit sechs Jahren in das goldene Tenorsaxophon seiner Mutter. Nach der ernüchternden Information dass im örtlichen Musikverein keine Saxophone gebraucht wurden, griff der junge Knabe erstmal zur Blockflöte. Eineinhalbjahre später wurde er mit der Klarinette bekannt gemacht. So kam es, dass Jonathan mit acht Jahren anfing die „Schwarzwurzel“ zu spielen. 

Zu Beginn seines ersten Semester 2013 erhielt er das Stipendium der Volksbank Hochrhein Stiftung und immatrikulierte sich erfolgreich an der Hochschule für Künste Bremen und wurde somit Teil der Klasse von Prof. Marco Thomas. Seine Liebe zum Orchester war ihm bekannt, doch merkte der Musiker schnell dass auch zeitgenössische Literatur und Kammermusik für Ihn sehr interessant werden würden.

Heute ist Jonathan ein breit aufgestellter Klarinettist der sich auch nicht davor fürchtet ein Saxophon in die Hand zu nehmen. Seine Offenheit und Lernwilligkeit haben Ihn mit vielen Klarinettist*innen wie z.B: Prof. Matthew Hunt, Maximilian Krome, Markus Krusche, Florian Schüle und Prof. Kilian Herold in Kontakt gebracht. Bei Konzerten mit dem Ensemble „Clarinet News“ bedient er von der Bassklarinette über das Tenor- und Altsaxophone bis hin zur A- und Bb-Klarinette fünf Instrumente im fliegenden Wechsel. Die Showprogramme mit dieser tollen Truppe sind für Ihn immer sehr bereichernd. Das Ensemble Resonanz (Hamburg) prägte Ihn in seinem Spiel und seiner Kommunikation im Orchester. So schaut er auf einzigartige Projekte u. a. mit Riccardo Minas und Emilio Pomàrico in der Kölner Philharmonie, dem Konzerthaus Wien, der Laeiszhalle Hamburg und der Elbphilharmonie Hamburg zurück. 

Neben seinem Musikerleben praktiziert Jonathan leidenschaftlich Ashtanga Yoga und hat seine erste 200 h BDY / Yoga Alliance Ausbildung als Yogalehrer abgeschlossen. Er hat ein großes Interesse daran die Welten des Yoga und der Musik zu verknüpfen und Musiker:innen damit eine Möglichkeit zu bieten das Leben nochmal auf eine andere Art zu erfahren.

www.jonathanjehle.com

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Rudolf Guckelsberger

Rudolf Guckelsberger, 1959 in Köln geboren, studierte zunächst katholische Theologie in Bonn und Würzburg, dann Sprechkunst und Sprecherziehung an der Musikhochschule Stuttgart. Beide Studiengänge schloss er mit dem Diplom und Auszeichnung ab. Seit 1990 arbeitet er als Sprecher und Moderator beim Südwestrundfunk (SWR).Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit ist die Konzeption und Präsentation von Lesungen für diverse Veranstalter. Weit über 150 Programme mit einem breiten Themenspektrum sind so bisher entstanden und in seinem ständigen Repertoire. Circa 100 Auftritte im Jahr führen ihn durch ganz Deutschland und ins benachbarte Ausland.Immer wieder arbeitet Guckelsberger auch mit Sängern und international bekannten Musikern zusammen. Bei diversen Festivals („Musikfest Stuttgart“, „Heidelberger Frühling“, „Stuttgart Barock“ etc.) wurde er wiederholt als Rezitator engagiert. Neben vielen, von ihm selbst konzipierten literarisch-musikalischen Programmen ist er ein gefragter Interpret bei einschlägigen Kompositionen für Sprecher und Instrumentalensembles (u. a. Honeggers „Roi David“ und Ullmanns „Cornet“).Mehr als zwanzig Hörbücher (auf CD und online) haben Guckelsberger auch jenseits der Bühne einem breiten Publikum bekannt gemacht, außerdem hat er für Dauer- und Sonderausstellungen etlicher Museen „audioguides“ gesprochen (u. a. für das Saga-Museum Reykjavik und die Staatsgalerie Stuttgart).Guckelsberger konzipierte und begleitete viele literarische Studienreisen, z. B. nach Israel und Usbekistan, New York, Sankt Petersburg, Rom, Venedig, Lissabon und Istanbul. Im Literaturhaus Stuttgart trat er unter anderen mit Julian Barnes, Louis Begley, Henning Mankell und Amos Oz als Vorleser aus deren Werken auf.